Wir essen nicht, was uns schmeckt. Es ist genau umgekehrt: Uns schmeckt, was wir oft essen. Gewohnheit prägt die Geschmacksvorlieben.
Ein Beispiel: Wurstsemmel und Eistee sind die Renner am Schulbuffet. Warum? Weil sie - erraten - an jedem Buffet prominent platziert angeboten werden. SchülerInnen, die in vier Hauptschuljahren rd. 750 mal Wurstsemmel, Cola & Co vor Augen haben, finden es völlig normal diese Produkte zu mögen und oft zu konsumieren. Auch wenn im Biologieunterricht anderes gelehrt wird.