Buch: Regional und saisonal - unverpackt

Regional und saisonal - unverpackt

1. Was bedeutet regional und saisonal einkaufen

  • Verschiedene Kartoffelsorten aus Österreich, © agrarfoto.comAuf die Herkunft der Lebensmittel zu schauen
  • Lebensmittel, die möglichst nah am Verkaufs- und Verbrauchsort hergestellt und verarbeitet werden, bevorzugen
  • Lebensmittel dann kaufen, wenn sie bei uns reif sind, d. h. saisonale Lebensmittel kaufen
  • Die Umweltbelastung durch Transporte niedrig zu halten
  • Preislich günstiger zu kaufen, da regionale Lebensmittel meist gerade Saison haben
  • Arbeitsplätze in der Region zu erhalten

In fast allen Gegenden Österreichs gibt es ein breites Angebot an regionalen Lebensmitteln:

  • Marmelade von der Wachauer Marille, © BMLFUW/Rita NewmanObst und Gemüse
  • Erdäpfel
  • Eier
  • Milch, Milchprodukte und Käse
  • Fleisch und Fleischerzeugnisse
  • Brot und Backwaren
  • Marmeladen und Säfte

Es ist nicht wurst, was du isst!

Jedes Lebensmittel, das wir einkaufen und essen, hat Auswirkungen auf die Umwelt: bei der Herstellung, bei der Verpackung, dem Transport, beim Verbrauch beziehungsweise der Entsorgung.

Mit unserer Kaufentscheidung können wir beeinflussen, ob die Umwelt mehr oder weniger belastet wird.

Besonders gut kann man dies am Beispiel unserer Lebensmitteleinkäufe nachvollziehen. Diese Entscheidung hat Einfluss auf die Umwelt, aber auch auf unser eigenes körperliches Wohlbefinden: „Regionale, fair gehandelte und gesunde Lebensmittel genießen“, heißt daher die Devise, denn: „Es ist nicht wurst, was du isst!“

Gala - Äpfel aus Österreich, © BMLFUW/Rita Newman

Wo kommt mein Apfel her?

Wer sich in den Obst- und Gemüseabteilungen unserer Supermärkte umschaut, wird das ganze Jahr über ein umfangreiches, fast immer gleiches Einheitssortiment finden, z.B. Bananen, Orangensaft, Salat, Bohnen, Paradeiser, Äpfel, Erdbeeren. Hat etwas davon in Österreich gerade keine Saison, kommen Bohnen aus Afrika, Paradeiser und Erdbeeren aus Spanien, Äpfel aus Chile, Neuseeland oder Australien. Solche Importe sind nicht nur teuer, sie gehen auch zu Lasten von Klima und Umwelt. Laut Verkehrsclub Österreich entfallen 20 Prozent aller Transportwege auf unsere Lebensmittel.